Regelwerk

Das Regelwerk wird derzeit für 2020 überarbeitet und ist deshalb hier noch nicht auf dem letztgültigen Stand! - Das Wichtigste ist allerdings schon drinnen.

Die entgültige Freigabe erfolg bis spätestens Ende Jänner 2020

Präambel

Das Regelwerk ist deshalb so umfangreich gestaltet, damit es im Streitfall möglichst alle Eventualitäten abdeckt. Alle hier angeführten Punkte sind im Geiste der Fairness und des gegenseitigen Respekts und der gegenseitigen Rücksichtnahme anzuwenden und sollten nicht dazu dienen, anderen in unsportlicher Weise Schaden zuzufügen.

Allgemeines

Diese Veranstaltung wird durchgeführt, um den offiziellen Cupsieger in den teilnehmenden Bundesländern der Damen, der Herren sowie der vordefinierten Spielstärkegrade zu ermitteln. Dies wurde offiziell von den teilnehmenden Landesverbänden genehmigt.

Des weiteren wird im Anschluss an die Landesfinale noch ein Bundesfinale ausgetragen.

Für die Durchführung und die Beaufsichtigung des Teamcups ist ausschließlich der Veranstalter (Novum Forum GmbH) zuständig.

Mit der Abgabe und Nennung der Mannschaften akzeptieren und anerkennen die teilnehmenden Vereine und Mannschaften das vom Veranstalter vorgelegte Regelwerk in der jeweils gültigen Fassung vollinhaltlich.

Das hier aufliegende Regelwerk gilt immer für ein CUP-Jahr. Es erlangt seine Gültigkeit - sofern hier nichts anderes angeführt ist - spätestens mit Beginn der Nennphase und gilt dann bis Ende der CUP-Finals.

Teilnahmebedingungen

Es sind alle Mitgliedsvereine des des jeweiligen Landesverbandes teilnahmeberechtigt. Jeder Verein darf pro Bewerb maximal eine Mannschaft nennen.

Das Startgeld beträgt 129,- Euro pro Mannschaft und ist innerhalb 14 Tage nach Ende der Nennphase einzuzahlen.
Kontoname:
IBAN:

Pro Bewerb können maximal 79 Mannschaften teilnehmen. Es gilt die zeitliche Reihenfolge der Anmeldung.

Der Veranstalter behält es sich vor, bei einer größeren Überschreitung der maximalen Teilnehmerzahl eines Bewerbes eine zusätzliche Spielrunde für diesen Bewerb einzuschieben. Angemeldete Mannschaften hätten dann allerdings das Recht, von ihrer Anmeldung zurückzutreten.

Spielklassen

Die Zuordnung zu den einzelnen Spielklassen ergibt sich aus den zu Jahresende eingefrorenen und auf eine Kommastelle gerundeten ITN-Werten. Diese ITN-Werte haben bis einschließlich des Finales Gültigkeit.

Bewerb Herren offen 
Beim offenen Bewerb Herren darf der ITN Wert der ersten 6 genannten Spieler maximal 27 betragen (Schnitt 4,5).

Bewerb Damen offen
Beim offenen Bewerb Damen darf der ITN Wert der ersten 5 genannten Spielerinnen maximal 35 betragen (Schnitt 7,0).

Bewerb ITN 12+
Bewerb ITN 16+
Bewerb ITN 20+
Bewerb ITN 24+
Bewerb ITN 22+ Damen
Bewerb ITN 26+ Damen

Die Zuordnung für diese 6 ITN Bewerbe richtet sich nach dem ITN-Wert der jeweils eingesetzten Spieler. Genaueres dazu siehe ITN-Vorgaben.

Mannschaftsnennung

Ein Verein kann mehrere Mannschaften nennen, maximal aber 1 pro Bewerb.

Die Mannschaftsnennung hat im vorgegebenen Zeitraum im Meisterschaftsportal zu erfolgen. Die Einhaltung der vorgegebenen Nennfristen ist unbedingt erforderlich, da nach Ablauf der Fristen keine Änderung seitens der Vereine mehr möglich sind.

Nennfrist für 2020:

Spielerliste

Die Spielerlisten sind im vorgegebenen Zeitraum zu erstellen, müssen aber nicht gleichzeitig mit der Mannschaftnennung gemacht werden. Bis zum Ende der Nennfrist kann diese Spielerliste immer wieder bearbeitet werden. Vorraussetzung um einen Spieler nennen zu können ist der Besitz einer güligen Goldcard.

Für eine Mannschaft können maximal 12 Personen genannt werden. Diese dürfen in keiner Spielerliste eines anderen Vereins für einen Cupbewerb aufscheinen. Sollte dies trotzdem vorkommen, so ist der Spieler nur dort spielberechtigt, wo er seinen ersten Einsatz hat. Sobald der Veranstalter eine Mehrfachnennung bei unterschiedlichen Vereinen bemerkt, kann er vom Spieler eine Zuordnung verlagen.

Im selben Verein darf ein Spieler in mehreren Spielerlisten aufscheinen. Mit jedem Einsatz erlischt allerdings das Recht in einem ITN-höheren Bewerb anzutreten (Bsp.: ITN 16+ ist höher als ITN 12+).

Die ersten 4 Spieler einer ITN-niedrigeren Mannschaft dürfen nicht in einer Spielerliste einer ITN-höheren Mannschaft aufscheinen.

Es dürfen nur österreichische Staatsbürger (oder Gleichgestellte - siehe Vermerk in nuLiga) genannt werden.

Zeitrahmen für Erstellung der Spielerlisten für 2020:

Spielberechtigung Landes- und Bundesfinale

Spieler sind beim Landes- und Bundesfinale nur spielberechtigt, wenn sie zumindest 1x davor auch schon im Einsatz waren.

Modus des gesamten Bewerbs

Der Bewerb besteht grundsätzlich aus drei Phasen:

  • Vorrunde
  • Zwischenrunde
  • Hauptrunde

Vorrunde:
Für die Vorrunde werden alle Teilnehmer in Dreier- und Vierergruppen (max. 2 Vierergruppen) unterteilt. Hier spielt jeder gegen jeden. dafür gibt es 3 Zeitschienen. Die Einteilung wird vom Veranstalter durchgeführt und so gemacht, dass sich möglichst kurze Fahrstrecken ergeben. Weiters wird darauf Rücksicht genommen, dass nicht unbedingt Mannschaften gegeneinander spielen, die auch in der Meisterschaft aufeinander treffen, und sich nicht die Gruppen aus den Vorjahren wiederholen. Natürlich können aufgrund der geografischen Lage der Teilnehmer nicht immer alle Punkte erfüllt werden.

Zwischenrunde:
Die Zwischenrunde dient dazu, um auf eine Anzahl von 8, 16 oder 32 Mannschaften zu kommen, was dann im KO-System auf ein Finale hinführt. Die Zwischenrunde ist deshalb erforderlich, weil in der Vorrunde immer zwischen 20 und 25% ausscheiden. Die Anzahl der Teilnehmer an der Zwischenrunde ergibt sich aufgrund der Anzahl der Teilnehmer im jeweiligen Bewerb.

Hauptrunde:
Ab der 1. Hauptrunde spielen alle verbliebenen Mannschaften (Ausnahme: Teilnehmer am Österreichfinale) im KO-System um den Titel. Jede Runde wird seperat ausgelost. Wieviele Mannschaften ohne Zwischenrunde direkt in die Hauptrunde kommen, ergibt sich wiederum aufgrund der Anzahl der Teilnehmer.

Kriterien fürs Weiterkommen:
Wer nach der Vorrunde ausscheidet, in die Zwischenrunde kommt oder direkt im Hauptbewerb einsteigt, ergibt sich aus der Reihung aller Gruppen-Gleichplatzierten nach folgendem Schlüssel:

  1. Gewonnene Duelle
  2. Gewonnene Matches
  3. Gewonnene Tiebreak-Shootouts
  4. Gewonnene Sätze (Tiebreak statt 5. Satz zählt wie Satz)
  5. Losentscheid

Es wird allerdings niemals ein Gruppenzweiter in der Vorrunde ausscheiden. Weiters wird immer ein bestimmter Prozentsatz von den besten Gruppendritten auch noch die Chance auf die Zwischenrunde haben.

 

Der Veranstalter behält sich vor:

  • bei einer Teilnehmerzahl unter 8 Mannschaften den Bewerb nicht durchzuführen.

Modus eines einzelnen Duells

Allgemeines:
Spätestens eine halbe Stunde vor Spielbeginn muss der gegnerischen Mannschaft 1 Platz zum Einschlagen zur Verfügung gestellt werden.

Gespielt wird in zwei Durchgängen auf 2 Plätzen. Auf jedem der Plätze findet ein Einzel und ein Doppel statt. Auf welchem der Plätze mit dem Einzel begonnen wird, entscheidet der Heimverein.

  • 1. Durchgang: 1. Einzel / 1. Doppel
  • 2. Durchgang: 2. Doppel / 2. Einzel
  • Steht es dann 2:2, dann folgt ein Teamcup-Shootout

Folgende Regeln sind dabei einzuhalten:

  • Mit dem Zeitpunkt des offiziellen Spielbeginns ist mit dem 1. Einzel und dem 1. Doppel zu beginnen (und nicht erst mit dem Einschlagen).
  • Das 2. Einzel hat spätestens 15 Minuten nach Ende des 1. Doppels auf diesem Platz zu beginnen (Match, nicht einschlagen).
  • Das 2. Doppel hat spätestens 15 Minuten nach Ende des gesamten ersten Durchganges (1. Einzel + 1. Doppel) auf dem Platz zu beginnen, wo das erste Einzel stattgefunden hat (Match, nicht einschlagen).
  • Die Nominierung der Spieler hat immer spätestens 5 Minuten vor Spielbeginn zu erfolgen (verdeckt).
  • Während der Pausen muss jedem eingesetzten Spielern des 2. Durchganges eine Mindesteinspielzeit von 8 Minuten gewährt werden. Wie viel er davon nimmt, bleibt dem Spieler überlassen. Die Einspielphase muss natürlich in der 15 Minuten Pause zwischen den beiden Durchgängen genommen werden.
  • Bei einem allfälligem Teamcup-Shootout haben die beiden Spieler, die als nächstes an der Reihe sind, jeweils immer auf dem freien Platz die Möglichkeit, sich einzuschlagen.
  • Der Heimverein bestimmt, auf welchem Platz das Shootout stattfindet. Die einzelnen Tiebreaks im Shootout gehen nahtlos ineinander über.
  • Mit dem Shootout ist spätesten 10 Minuten nach Ende des letzten Spiels zu beginnen

Anzahl der eingesetzten Spieler:
Es müssen mindestens 4 Spieler eingesetzt werden. Sollte eine Mannschaft mit nur 3 Spielern antreten, dann ist folgendes zu beachten:

  • Ein entsprechender Vermerk ist auf dem Spielbericht mit der Aufstellung zu Durchgang 1 zu machen (bereits auf der verdeckten Aufstellung anzuführen)
  • Das 2. Einzel wird mit w.o. für den Gegner gewertet
  • Im 2. Doppel ist der ITN schwächere Spieler einzusetzen
  • Wird im 2.Doppel nicht der ITN schwächere Spieler eingesetzt (taktisch, verletzungsbedingt,...), dann entfällt in einem allfälligen Tiebreak-Shootout das Duell der beiden an 3 gesetzten Spieler, welches allerdings mit 7:0 für die mit 4 Spielern angetretene Mannschaft gerechnet wird.
  • Sollten beide Mannschaften zu Dritt antreten, dann können alle Spiele gespielt werden. Lediglich die entsprechenden Vorgaben für die Aufstellungen sind zu berücksichtigen.

Bei der Aufstellung für Einzel und Doppel ist zu berücksichtigen:
Es müssen zwei verschiedene Spieler in den beiden Einzel antreten. Der ITN Wert vom Spieler im 1. Einzel darf nicht höher sein als der ITN Wert vom Spieler im 2. Einzel. Doppel 2 darf nicht identisch wie Doppel 1 sein. Ansonsten sind die ITN-Vorgaben für den jeweiligen Bewerb einzuhalten.

Regeln für Einzel und Doppel (FAST4 Cupversion)

IM ÜBERBLICK:

  • kurze Sätze (bis 4 gewonnene Games, kurzes Tiebreak bis 5 bei 3:3)
  • best of five (3 gewonnene Sätze)
  • 5. Satz als normales Tiebreak (bis 7, 2 Punkte Unterschied)
  • Deciding Point (No Ad) mit Recivers Choice (Rückschläger wählt Seite) bei Einstand in Einzel und Doppel
  • No Let - Bei Netzaufschlag wird weitergespielt
  • Seitenwechsel nur nach den ersten 3 Games pro Satz und nach 4 gepielten Punkten im kurzen Tiebreak bzw. 6 gespielten Punkten im normalen Tiebreak
  • Sitzpause nur nach den ersten 3 Games pro Satz und nach Satzende
  • Der erste Aufschläger im Satz wechselt immer und darf sich auch die Seite aussuchen. Ausnahme: Im ersten Satz wird wie gehabt gelost und gewählt.

IM DETAIL:

Für Einzel und Doppel gelten die gleichen Regeln:

Kurze Sätze:
Ein Satz wird bis 4 gewonnene Games gespielt. Steht es 3:3, dann wird ein kurzes Tiebreak bis 5 gespielt. Dazu beginnt der Spieler, der mit dem Aufschlag an der Reihe ist (Spieler A) mit 2 Aufschlägen. Anschließend ist Spieler B 2 x mit dem Aufschlag an der Reihe. Dann wieder Spieler A und anschließend Spieler B mit den restlichen (wenn nötig also 3x).
Im Doppel analog: 2 x Spieler A, 2 x Spieler B, 2 x Partner von Spieler A, max. 3 x Partner von Spieler B.

Best of Five:
Es wird auf 3 Gewinnsätze gepielt, wobei ein fünfter Satz als Tiebreak (bis 7, 2 Punkte Unterschied) gespielt wird.

No Let:
Bei einem Aufschlag, der die Netzkante berührt aber trotzdem im richtigen Aufschlagfeld landet, wird weitergespielt. Im Doppel ist es egal, welcher Spieler bei einem Netzaufschlag den Return spielt!

 

Aufschlag und Seitenwahl:
Zu Beginn eines Spieles wird allgemein üblich gelost. Der Sieger der Wahl kann wie folgt vorgehen:

  • Er wählt Aufschlag oder Return (Gegner kann Seite wählen)
  • Er wählt die Seite, auf der er die ersten 3 Games spielt (Gegner kann Aufschlag oder Return wählen)
  • Er überlässt dem Gegner die Wahl (dieser kann dann Aufschlag/Return oder die Seite wählen) - er selbst entsprechend das andere

Der Spieler, der das Spiel mit dem Aufschlag beginnt, beginnt auch den 3. Satz sowie den 5. Satz (Tiebreak) mit dem Aufschlag. Satz 2 und 4 beginnt der andere Spieler mit dem Aufschlag. In den Sätzen 2 bis 5 wählt jeweils immer der, der zuerst aufschlägt, auf welcher Seite er die ersten 3  Games (bzw. die ersten 6 Punkte im Tiebreak statt des 5. Satzes) spielen möchte.

Regeln für Tiebreak-Shootout

Es werden von jedem Team 3 Spieler nominiert. Die addierte ITN der 3 Spieler muss den Vorgaben des jeweiligen Bewerbes entsprechen un darf diesen nicht unterschreiten.
Die Reihenfolge der Spieler kann von den beiden Teams jeweils selber gewählt werden, ist aber vor Beginn des Shootouts festtzulegen. Die ersten beiden Duelle werden als normales Tiebreak (bis 7) ausgetragen. Bei einem Spielstand von 6:6 ist das Tiebreak ebenfalls beendet. Das letzte Duelle wird als Matchtiebreak (bis 10) ausgetragen. Hier wird allerdings auf 2 Punkte Unterschied gespielt.
Die ersten beiden Tiebreaks beginnen jeweils bei 0:0. Das Matchtiebreak wird mit der entsprechenden Punktedifferenz  begonnen, die die ersten beiden Tiebreaks ergeben. Der Sieger des Matchtiebreaks gewinnt das Duell mit 3:2. Hat ein Team nach den ersten beiden Tiebreaks bereits 10 Punkte Vorsprung, so ist das Shootout vorzeitig entschieden und das Matchtiebreak entfällt.
Zu Beginn des Shootouts wird gewählt. Das Siegerteam darf nach den allgemein gültigen Regeln aussuchen (Aufschlag bzw. Seite). Im zweiten Tiebreak wechselt das Wahlrecht zum anderen Team. Im letzten Tiebreak darf dann das Team wählen, das zurückliegt. Sind beide Teams gleich, wählt wieder das Team, das im ersten Tiebreak gewählt hat. Seitenwechsel gibt es in den Tiebreaks immer nach 6 gespielten Punkten.

 

Bälle

In der Qualifikationsphase muss der Heimverein die jeweiligen Bälle auflegen, die er genannt hat.

Ab der Zwischenrunde werden die Bälle vom Veranstalter zur Verfügung gestellt. Dazu erhalten alle Heimvereine der Zwischen-/Hauptrunde 8 Dosen Bälle (doppelte Menge) vom Veranstalter zugeschickt. Die 4 nicht gebrauchten Dosen behält das Siegerteam für die nächste Runde. Sollten aus irgendwelchen Gründen mehr Dosen gebraucht werden, dann verbleiben eben nur die restlichen Dosen beim Siegerteam. Bitte dann Meldung an den Veranstalter um eventuelle Engpässe korrigieren zu können. Der Veranstalter behält sich vor, diese dann (anteilsmäßig) in Rechnung zu stellen.

Es müssen für jedes der 4 Matches jeweils mindestens 3 neue Bälle aufgelegt werden, mit welchen dann das gesamte Match zu spielen ist.

Zum Einspielen beim 1. Doppel können zwei Dosen geöffnet werden. Eine Dose ist dann für das zweite Doppel nach dem Einspielen auf die Seite zu legen.

Störballregel (optional)

Diese Regel wird nur dann angewandt, wenn sich beide Spieler (alle 4 im Doppel) zu Beginn eines Matches einvernehmlich darauf einigen!

Wir erhoffen uns, durch diese Regelung mehr Spielfluss und Fairness zu erreichen, damit ein auf das Feld rollender Ball nicht mehr - wie leider immer wieder mal vorkommt - als taktisches Mittel eingesetzt werden kann.
Außerdem bieten wir diese Regel auch deshalb an, da es durch die parallele Durchführung von Einzel und Doppel öfters zu dieser Situation kommen kann!
Leider sind Störbälle eine komplexe Materie, deshalb eine einfache Erklärung was wir meinen, und eine genauere für die, die immer alles bis auf's letzte ausreizen möchten.

DIE EINFACHE ERKLÄRUNG:
Nähert sich ein Ball gefährlich seinem Gegner, dann hat man ihn selbstverständlich zu warnen und das Spiel zu unterbrechen. Alles andere entscheidet ausschließlich der Spieler (nach ein paar Vorgaben), auf dessen Seite der Ball ins Feld rollt. Aber eben nur dann, wenn der Ball auch wirklich stört. Also im Prinzip so, wie man es immer macht, wenn man frei Tennis spielt.

DIE GENAUE ERKLÄRUNG:

Wann kann ein Spieler unterbrechen, auf dessen Seite der Ball ins Feld rollt:

Eine Spielunterbrechung kann (bis auf wenige Ausnahmen) nur von dem Spieler herbeigeführt werden, auf dessen Seite der Ball in das Feld rollt. Dazu muss der Störball aufgenommen oder auf den anderen Platz zurückgespielt werden und dem Gegner durch Heben der Hand signalisiert werden, dass der Ballwechsel zu unterbrechen ist. Bälle, die nicht aufgenommen oder weggerollt werden können, sind keine Störbälle, außer sie kommen im Spielfeld (innerhalb der gültigen Linien) zu liegen!
Kommt ein Ball innerhalb der gültigen Linien zu liegen und wird durch den Spieler auf dieser Seite ein weiterer Schlag durchgeführt, dann kann dieser Ball nicht mehr als Störball geltend gemacht werden!

Ausnahme, wann der Spieler auf der anderen Seite entscheiden darf/muss:

Rollt der Ball für den Gegner offensichtlich unbemerkt von ihm nicht erkennbar von hinten oder seitlich direkt auf ihn zu oder bleibt in unmittelbarer Nähe von ihm liegen, dann muss im Sinne von "Sicherheit geht vor" vom Spieler auf der anderen Seite auf Störball entschieden werden (wieder durch ein deutliches Zeichen mit der Hand).

Wichtig:
Alles, was sich vor einem Spieler in seiner Hälfte abspielt, liegt ausschließlich in seinem Ermessen.

Zusatz:
Ein Spieler kann immer darauf bestehen, dass auf seiner Seite ausschließlich er über den Störball entscheidet. Das kann seinem Gegner zu jedem Zeitpunkt des Spieles gesagt werden und hat dann bis zum Ende des Spiels Gültigkeit. Ab diesem Zeitpunkt kann der Spieler dann den Punktegewinn für sich beanspruchen, sollte sein Gegner wieder den Hinweis auf einen Störball geben. 

 

ITN-Vorgaben

Offenen Bewerbe Damen und Herren:

Bei den beiden offenen Bewerben gelten grundsätzlich schon mal die Vorgabe bei den Spielerlisten (ITN Schnitt der ersten 6 bzw. 5 genannten Spieler - siehe Spielklassen).
Weiters gelten für die Einzelspieler in Durchgang 2 folgende ITN-Werte als Obergrenzen:

  • Offener Bewerb Herren: 5,0
  • Offener Bewerb Damen: 8,0

Diese Grenzen dürfen nur überschritten werden, wenn keine anderen Spieler mehr zur Verfügung stehen (d.h. es dürfen keine Spieler im 2. Doppel eingesetzt werden, wenn sie für das 2. Einzel spielberechtigt wären und die ITN Vorgaben erfüllen würden).

Alle anderen Bewerbe:

Pro Durchgang (1. Einzel + 1. Doppel bzw. 2. Einzel + 2. Doppel) müssen jeweils die ITN-Vorgaben für den jeweiligen Bewerb erfüllt werden. 
Beispiel: Im Bewerb ITN 16+ müssen die 3 Spieler, die im ersten Durchgang (1.Einzel + 1. Doppel) am Platz stehen, gemeinsam einen ITN-Wert von 16,0 oder höher haben. Das Gleiche gilt für den 2. Durchgang (2. Einzel + 2. Doppel). 
Weiters gelten für die Einzelspieler in Durchgang 1 sowie die Doppelspieler folgende ITN-Werte als Untergrenzen:

  • ITN 12+ Bewerb: Einzel 3,5; Doppel 2,5
  • ITN 16+ Bewerb: Einzel 4,7; Doppel 3,7
  • ITN 20+ Bewerb: Einzel 6,0; Doppel 5,0
  • ITN 24+ Bewerb: Einzel 7,3; Doppel 6,3
  • ITN 22+ Damen: Einzel 6,7; Doppel 5,7
  • ITN 26+ Damen: Einzel 8,0; Doppel 7,0

Werden die vorgegebenen ITN-Werte nicht eingehalten, werden die jeweiligen Durchgänge wo das passiert (ein Durchgang besteht immer aus den parallel laufenden Einzel und Doppel) mit 2:0 (jedes der beiden Spiele jeweils mit 4:0, 4:0, 4:0) für den Gegner gewertet.

Kann der Wert aufgrund einer Verletzung eines Spielers (w.o im ersten Durchgang) nicht mehr erreicht werden, so kann dieser Spieler trotzdem im 2. Durchgang sowie im Tiebreak-Shootout aufgestellt werden.

Jedes Spiel, das aufgrund eines Nichtantreten eines Spielers (aus welchen Gründen auch immer) nicht gespielt werden kann, wird mit 4:0, 4:0, 4:0 für den Gegner gewertet. Beim Tiebreak-Shootout wird das jeweilige Tiebreak mit 7:0 für den Gegner gewertet.

Auslosung, Setzung und Heimrecht der Mannschaften:

Vorrunde:
Die Einteilung für die Vorrunde wird durch den Veranstalter vorgenommen. Jedes Team hat ein Heim- und ein Auswärtsspiel. Sollten Vierergruppen dabei sein (maximal 2), so haben dort spielenden Teams entweder 2 Heimspiele/1 Auswärtsspiel oder 1 Heimspiel/2 Auswärtsspiele. Der Gruppenletzte einer Vierergruppe scheidet auf jeden Fall in der Vorrunde aus. Der Gruppensieger einer Vierergruppe steht auf jeden Fall fix in der 1. Hauptrunde.
Mannschaften, die in der Vorrunde ausscheiden, werden im darauffolgenden Jahr vorzugsweise in eine Vierergruppe gegeben und erhalten dort 2 Heimspiele. Welche Mannschaften es dann bei mehreren Möglichkeiten sind, entscheidet das Los. 

Zwischenrunde:
Die Teilnehmer der Zwischenrunde werden entsprechend ihrer Reihung in der Vorrunde auf 2 Töpfe aufgeteilt. Die obere Hälfte kommt in Topf 1, und jedes Team aus diesem Topf erhält Heimrecht und einen Gegner aus dem anderen Topf zugelost.

1. Hauptrunde:
Alle verbliebenen Mannschaften werden in zwei Töpfe aufgeteilt. In Topf 1 kommen alle Gruppensieger die keine Zwischenrunde spielen mussten, sowie die Teams, die in der Zwischenrunde auswärts antreten mussten. Sollten dann noch Plätze frei sein, wird dieser Topf noch mit Mannschaften entsprechend der Reihung aus der Vorrunde ergänzt. Jedes Team aus Topf 1 erhält für diese Runde Heimrecht und bekommt einen Gegner aus Topf 2 zugelost.

Die weiteren Hauptrunden:
Alle verbliebenen Teams, die noch keine Heimrecht gehabt haben, kommen in Topf 1. Sollte die Anzahl dieser Teams die Hälfte der verbliebenen Teams übersteigen, dann wird entsprechend der umgekehrten Reihung aus der Vorrunde entfernt. Jedes Team aus Topf 1 hat Heimrecht und bekommt einen Gegner aus Topf 2 zugelost. Sind alle Teams aus Topf 1 gezogen, werden die restlichen Paarungen aus Topf 2 gezogen.
Sobald alle Teams ab der Zwischenrunde 1 x Heimrecht hatten, gibt es nur mehr einen Topf bei der Auslosung und über das Heimrecht entscheidet ausschließlich das Los.

Wenn Mannschaften gegeneinander gezogen werden, die schon in der Vorrunde aufeinander getroffen sind:
Sollte das passieren, dann werden diese Mannschaften auf das nächste Duell auf den ihnen zustehenden Platz gesetzt. Sollte bei den letzten 4 im Topf verbliebenen Mannschaften nur mehr eine Konstellation möglich sein, dann wird nicht mehr gelost, sondern die Mannschaften entsprechend gegeneinander gesetzt.
Mannschaften, die schon in der Vorrunde gegeneinander gespielt haben, können erst im Finale wieder aufeinander treffen. 

Termine und Terminfindung

Es gibt für jede Runde einen CUP-Termin, der vom Veranstalter vorgegeben wird, und an dem gespielt werden muss, sofern die Mannschaften keinen anderen Termin finden. Weiters gibt es einen Ersatztermin (letztmögliches Datum = Tag vor der nächsten Auslosung), an welchem bei Schlechtwetter ausgewichen werden kann. An diesem Ersatztermin ist allerdings eine Halle zu reservieren. Um an diesem Ersatztermin mehrere Duelle in einer Halle zu ermöglichen, kann hier nur zu bestimmten Startzeiten begonnen werden:

  • 09:00 Uhr
  • 13:00 Uhr
  • 17:00 Uhr

Darüber hinaus kann über das Terminfindungsmodul jeder beliebige Spieltermin gewählt werden.

Falls Spiele bis zum spätest möglichen Termin (=Ersatztermin) nicht stattfinden (Ausnahme: eine Mannschaft gibt w.o.), so scheiden beide Mannschaften aus dem Bewerb aus.

Die Heimvereine sind dazu angehalten, die Terminvorschläge möglichst zeitnah nach der Auslosung bekannt zu geben. Im Sinne eines reibungslsoen Ablaufes ist dies unbedingt erforderlich. Im gemeinsamen Einverständnis kann jederzeit ein neuer Termin über das Modul vereinbart werden!

Terminfindungsmodul:
Über das Terminfindungsmodul kann der Heimverein dem Gastverein weitere Termine vorschlagen . Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, weil es ja das Ziel ist, aus diesen CUP-Spielen kleine Events für die Tennisvereine zu machen. Daher kann zu den Terminen auch immer eine kleine Bemerkung dazugeschrieben werden, wenn gewisse Termine vom Heimverein bevorzugt werden. Letztendlich bleibt es aber dem Gastverein überlassen, sich für einen Termine zu entscheiden.

Der Veranstalter appeliert an die Flexibilität aller Teilnehmer, weil es ja Grundgedanke der Veranstaltung ist, Mannschaftsbewerbe interessanter für die Zuschauer zu gestalten - und je mehr sich abspielt, umso leichter sind Leute zu begeistern.

Terminwahl durch Gastverein:
Termine durch den Gastverein müssen mindestens 5 Tage vor dem Spiel gewählt werden. Werden Termine kurzfristiger ausgemacht, dann bitte nur mit telefonischer Rücksprache mit dem gegnerischen Mannschaftsführer.

Sollte aufgrund von Schlechtwetter an dem vereinbarten Termin nicht gespielt werden können, so ist von den beiden Mannschaftsführern selbstständig ein neuer Termin zu vereinbaren. Wird hier keine Einigung erzielt, dann wird automatisch der Ersatztermin zum Pflichttermin - Heimverein wählt die Zeit!

NuLiga-Pflichten des Heimvereins:

Spieltermineintrag durch Heimverein:
Der Heimverein hat nach erfolgter Terminwahl durch den Gastverein diesen auf NuLiga einzugeben (hier ist jeweils der vom Veranstalter vorgegebene Termin hinterlegt). Wird an diesem vorgegenen Termin gespielt, ist nichts zu machen, ansonsten bitte einfach die Terminverschiebung eingeben.

Ergebniserfassung durch Heimverein:
Der Heimverein hat auf NuLiga das Ergebnis zu erfassen. Hierzu bitte die jeweiligen Spieler für die beiden Einzel und Doppel auswählen. Als Ergebnis ist dann in der Spalte von Satz 1 einfach das Satzergebniss des Spiels einzutragen (3:0, 3:1 oder 3:2 für die jeweilige Mannschaft). Ein allfälliges Tiebreak-Shootout wird in einem Extrabereich mit einem 1:0 für die jeweilige Mannschaft erfasst.

Proteste

Allfällige Proteste sind an den jeweiligen Landesadministrator zu richten. Dieser behandelt diesen Fall und gibt eine Empfehlung an das übergeordnete Schiedsgericht weiter. Damit enden die Aufgaben des Landesadministrators und die weitere Behandlung des Falles obliegt dem Schiedsgericht, welches auch in weiterer Folge mit den betroffenen Vereinen kommuniziert und diesen die Entscheidung zukommen lässt.

Ist der jeweilige Verein mit der Entscheidung nicht einverstanden, dann kann gegen eine Einspruchsgebühr von 25 Euro und einer Nachreichung von weiteren Unterlagen/Begründungen gegen diese Entscheidung Einspruch erhoben werden.

Haftung

Der Veranstalter übernimmt keine Haftung für Schäden geistiger oder körperliche Natur, die aufgrund der Teilnahme an dieser Veranstaltung entstehen.

Der Veranstalter kann für keine Sachschäden, die im Zuge dieser Veranstaltung gemacht werden, zur Rechenschaft gezogen werden.

Schlussbestimmungen

 In allen Fällen, die durch die vor angeführten Bestimmungen nicht geregelt sind, entscheidet der Veranstalter. Verstöße können zudem auch nach der WO/ÖTV geahndet werden. Im Übrigen gelten die Bestimmungen der WO/ÖTV, der TR und der VR/ÖTV in der jeweils gültigen Fassung. Ausnahmen vom Regelwerk können in begründeten Fällen nach schriftlichem Ansuchen vom Veranstalter genehmigt werden.